Das war der Inklusive Kaffeeklatsch 2026

Gemeinsam für mehr Teilhabe am Arbeitsleben

Über 200 Teilnehmende beim Inklusiven Kaffeeklatsch

Wie kann inklusive Beschäftigung gelingen? Welche Unterstützung steht Unternehmen zur Verfügung und welche beruflichen Perspektiven gibt es für Menschen mit Behinderung? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der Inklusive Kaffeeklatsch am 17. September 2026 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam. Mehr als 200 Teilnehmende nutzten die Veranstaltung zum Informieren, Austauschen und Vernetzen.

Begegnungen schaffen und Barrieren abbauen

Das Potsdamer Netzwerk Arbeit inklusiv brachte Unternehmen aus der Region mit Menschen mit Behinderung, Beratungsstellen und weiteren Akteurinnen und Akteuren zusammen. Im Mittelpunkt standen konkrete Möglichkeiten, inklusive Beschäftigung im Betrieb umzusetzen und Menschen mit Behinderung den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Dr. Tina Denninger mit einem Mann im Rollstuhl auf der Bühne der IHK Potsdam beim Inklusiven Kaffeeklatsch 2026
© Dr. Tina Denninger

„Inklusion auf dem Arbeitsmarkt gelingt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Unternehmen konkrete Unterstützung erhalten. Der Inklusive Kaffeeklatsch schafft genau diesen Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven“, 

sagt Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam.

Neben Informationen zu Unterstützungs- und Förderangeboten bot die Veranstaltung vor allem Raum für persönliche Gespräche und neue Kontakte. Unternehmen konnten sich über Möglichkeiten der Beschäftigung, Beratung und Begleitung informieren. Menschen mit Behinderung erhielten Gelegenheit, mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und berufliche Perspektiven kennenzulernen.

Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wer begleitet Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung? Und welche Ansprechpartner stehen bei Fragen zur Verfügung? Der Inklusive Kaffeeklatsch zeigte die vielfältigen Unterstützungsangebote auf und machte deutlich: Inklusion im Arbeitsleben braucht Informationen, passende Rahmenbedingungen und verlässliche Ansprechpartner.

Gemeinsam für einen inklusiven Arbeitsmarkt

Der große Zuspruch zur Veranstaltung zeigt das Interesse an inklusiver Beschäftigung in Potsdam und der Region. Der Inklusive Kaffeeklatsch machte deutlich, dass persönliche Begegnungen, Informationen und direkte Kontakte wichtige Voraussetzungen sind, um Barrieren abzubauen und neue berufliche Chancen zu schaffen.

Das Potsdamer Netzwerk Arbeit inklusiv setzt sich dafür ein, Unternehmen und Menschen mit Behinderung zusammenzubringen und Informationen zu Unterstützungsangeboten zugänglich zu machen. Ziel ist es, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen und inklusive Arbeitswelten in der Region weiterzuentwickeln.