Finanzierung & Förderung

Programme

Vermarktungsförderung

Fördergegenstand

Zuwendungen werden ausgereicht für die:

  • konzeptionelle Analyse und Beratung zu einem professionellen Marketing
  • konzeptionelle Entwicklung und Erstellung eines einheitlichen unternehmensbezogenen Erscheinungsbildes (Corporate Design)
  • konzeptionelle Entwicklung und Erstellung einer unternehmensbezogenen Website
  • Eintragung einer Marke, eines Geschmacksmusters, Gebrauchsmusters oder Sortenschutzes für den nationalen, EU-weiten oder internationalen Schutz

Wie wird gefördert?

Als nicht zurückzahlbarer Zuschuss (De-minimis-Beihilfe) bei einer Anteilsfinanzierung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch höchstens 1.500 Euro je Fördergegenstand.

Die verschiedenen Fördergegenstände können durch eine*n Antragsteller*in jeweils einmalig beantragt werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind eigenständige Kleinstunternehmen und eigenständige kleine Unternehmen (im Haupterwerb) mit ihrer Hauptniederlassung oder selbstständigen Zweigniederlassung in der Landeshauptstadt Potsdam, die weniger als 10 Personen beschäftigen, einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von max. 2 Mio. Euro erzielen, eigenständig sind und folgenden Wirtschaftszweigen (entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 2008 - WZ 2008) zuzuordnen sind:

  • Anbau einjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.1)
  • Anbau mehrjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.2)
  • Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken (Abschnitt A | Klasse 01.3)
  • Haltung von anderen Rindern, Schafen und Ziegen und Schweinen (Abschnitt A | Klasse 01.42, 01.45 und 01.46)
  • Verarbeitendes Gewerbe (Abschnitt C)
  • Baugewerbe (Abschnitt F)
  • Einzelhandel mit einer max. Verkaufsfläche von 300 m² (Abschnitt G | Klasse 47)
  • Gastronomie (Abschnitt I | Klasse 56)
  • Information und Kommunikation (Abschnitt J)
  • Architektur-/Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung (Abschnitt M | Klasse 71)
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin (Abschnitt M | Klasse 72.1)
  • Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design (Abschnitt M | Klasse 74.1)
  • Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten (Abschnitt N | Klasse 77.21)
  • Garten und Landschaftsbau (Abschnitt N | Klasse 81.30.1)

Wie erfolgt die Antragstellung?

Antragsformulare inkl. Anlagen erhalten Sie über die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Potsdam oder über das virtuelle Rathaus.

Richtlinie

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Unterstützung unternehmensbezogener Vermarktungsaktivitäten sowie zum Schutz des geistigen Eigentums (Vermarktungsförderungs-RL Wifö/22)

Laufzeit

1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2024

Messeförderung

Fördergegenstand

Gefördert werden aktive Einzel- und Gemeinschaftsteilnahmen an regionalen, nationalen und internationalen Messen, Ausstellungen und Kooperationsbörsen mit vorwiegend fachspezifischer Ausrichtung, soweit die Teilnahmen nicht dem Direktverkauf dienen. Die Teilnahme kann physisch wie auch virtuell erfolgen.

Ausgenommen von der Förderung sind physische und virtuelle Teilnahmen an Informationsveranstaltungen, Symposien, Kongressen, Pitchings und sonstigen Veranstaltungen.

Wie wird gefördert?

Als nicht zurückzahlbarer Zuschuss (De-minimis-Beihilfe) bei einer Anteilsfinanzierung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Höchstsätze betragen:

  • 1.500 EUR für regionale und nationale Messen, Ausstellungen und Kooperationsbörsen
  • 2.500 EUR für internationale Messen, Ausstellungen und Kooperationsbörsen (die im AUMA-Katalog als solche gelistet sind)

Pro Haushaltsjahr kann je Unternehmen höchstens eine Messeteilnahme bezuschusst werden. Insgesamt können maximal drei Messeteilnahmen je Unternehmen gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind eigenständige Kleinstunternehmen und eigenständige kleine Unternehmen (im Haupterwerb) mit ihrer Hauptniederlassung oder selbstständigen Zweigniederlassung in der Landeshauptstadt Potsdam, die weniger als 50 Personen beschäftigen, einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von max. 10 Mio. Euro erzielen, eigenständig sind und folgenden Wirtschaftszweigen (entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 2008 - WZ 2008) zuzuordnen sind:

  • Anbau einjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.1)
  • Anbau mehrjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.2)
  • Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken (Abschnitt A | Klasse 01.3)
  • Haltung von anderen Rindern, Schafen und Ziegen und Schweinen (Abschnitt A | Klasse 01.42, 01.45 und 01.46)
  • Verarbeitendes Gewerbe (Abschnitt C)
  • Baugewerbe (Abschnitt F)
  • Information und Kommunikation (Abschnitt J)
  • Architektur-/Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung (Abschnitt M | Klasse 71)
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin (Abschnitt M | Klasse 72.1)
  • Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design (Abschnitt M | Klasse 74.1)
  • Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten (Abschnitt N | Klasse 77.21)
  • Garten und Landschaftsbau (Abschnitt N | Klasse 81.30.1)

Generell ausgeschlossen nach dieser Richtlinie sind:

  • Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Tabak, Tabakerzeugnissen, Tabakersatzstoffen
  • Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Waffen und Munition

Wie erfolgt die Antragstellung?

Anlagen erhalten Sie über die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Potsdam oder über das virtuelle Rathaus.

Richtlinie

Richtlinie über die Gewährung von Zuschüssen zur Teilnahme an Messen, Ausstellungen und Kooperationsbörsen (Messeförderungs-RL Wifö/22)

Laufzeit

1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2024

Programme

Brandenburgischer Innovationsgutschein

Ziel des Programms

Das Ziel des Förderprogramms ist die Stärkung der Innovationsfähigkeit von KMU.

Dies soll erreicht werden durch:

  • Technologie- und Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen zu Unternehmen (BIG-Transfer),
  • wirtschaftlich umsetzungsgetriebene FuE-Vorhaben (BIG-FuE),
  • die Vorbereitung und Umsetzung von Digitalisierungsprozessen im eigenen Unternehmen (BIG-Digital),
  • den chancenreichen Zugang zur EU-Förderung (BIG-EU).

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm BIG unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • auf Gewinnerzielung ausgerichtete KMU, inklusive Handwerk gemäß der geltenden EU-Definition und
  • KMU mit Sitz oder einer Betriebsstätte im Land Brandenburg

Vereine, gemeinnützige Einrichtungen und Freiberufler sind von der Förderung in der BIG - Richtlinie ausgeschlossen.

Bei den Fördertatbeständen BIG-Transfer, BIG-EU und BIG-FuE müssen die KMU den Primäreffekt erfüllen und eine förderfähige Tätigkeit nach dem aktuellen Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW [Glossar]) ausüben. Die Antragsteller müssen zudem gewerbesteuerpflichtig sein.

Bei dem Fördertatbestand BIG-Digital und einer Förderung mit EFRE Mitteln muss der Primäreffekt nicht erfüllt sein.

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm BIG unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

  • Auftrags-FuE zur Lösung wissenschaftlich-technologischer Aufgaben (kleiner und großer BIG-Transfer),
  • eigene FuE-Aktivitäten (BIG-FuE),
  • Digitalisierungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen (BIG-Digital),
  • Beratungsleistungen zur Unterstützung bei der Antragstellung im Zusammenhang mit einer EU-Fördermaßnahme (BIG-EU).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Maßnahmen:

  • die vor Antragstellung begonnen worden sind,
  • Projekte, deren Ergebnisse nicht der brandenburgischen Betriebsstätte des antragstellenden Unternehmens zugutekommen.

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Ausgaben:

  • Umsatzsteuer, sofern eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt,
  • Finanzierungskosten, wie regelmäßige Rechts- und laufende Steuerberatungskosten,
  • Ausgaben für Berater mit gesellschaftsrechtlicher Beteiligung am antragstellenden Unternehmen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird zweckgebunden als nicht rückzahlbarer Zuschuss für:

  • den kleinen BIG-Transfer im Wege der Vollfinanzierung (100%), maximal 5.000 EUR bei einer Laufzeit von maximal 6 Monaten (nur einmalig und nur bei einer ersten Kontaktaufnahme zwischen dem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung beantragbar),
  • den großen BIG-Transfer im Wege der Anteilfinanzierung (50%), maximal 15.000 EUR bei einer Laufzeit von maximal 6 Monaten (mehrmals, aber höchstens einmal innerhalb von 12 Monaten beantragbar),
  • den BIG-FuE im Wege der Anteilfinanzierung (50%), maximal 100.000 EUR bei einer Laufzeit von max. zwei Jahren (eine erneute Antragstellung ist nach Verwertung der Projektergebnisse aus der vorherigen Förderung möglich),
  • den BIG-Digital im Wege der Anteilfinanzierung (50%), maximal jeweils 50.000,00 EUR für das Modul Beratung und Schulung und maximal 500.000,00 EUR für das Modul Implementierung bei einer Laufzeit von maximal 6 Monaten für das Modul Beratung und Schulung und maximal 36 Monaten für das Modul Implementierung,
  • den BIG-EU im Wege der Anteilfinanzierung (50%), max. 8.000 EUR bzw. als Leadpartner max. 16.000 EUR bei einer Laufzeit von maximal 12 Monaten

gewährt.

Laufzeit

Seit dem 31.12.2023 können für die Richtlinie keine Anträge mehr gestellt werden.

Im Laufe des Jahres 2024 wird die ausgelaufene Richtlinie durch Folgerichtlinien ersetzt.

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Website der ILB

Brandenburger Innovationsfachkräfte

Ziel des Programms

Wir unterstützen die Beschäftigung von hochqualifizierten Nachwuchskräften in Brandenburgischen KMU und begünstigen durch den Wissenstransfer betriebliche Innovationen und Wachstum.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die zum Zeitpunkt der Antragstellung der Beihilfen ihren Sitz, mindestens jedoch eine Betriebsstätte im Sinne von § 12 der Abgabenordnung im Land Brandenburg haben.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Teilzeitbeschäftigung von in Vollzeit immatrikulierten Werkstudierenden sowie die Beschäftigung von Innovationsassistentinnen beziehungsweise Innovationsassistenten in kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen einer betrieblichen Innovationsaufgabe.

Innovationsassistentinnen beziehungsweise Innovationsassistenten sind Absolventinnen beziehungsweise Absolventen von staatlichen beziehungsweise staatlich anerkannten Hochschulen oder der geregelten beruflichen Aufstiegsfortbildung.

Bei einer innovativen Aufgabe handelt es sich um Tätigkeiten/Arbeitspakete, die im Rahmen einer betrieblichen Innovation durch eine Innovationsfachkraft erbracht werden. Mit der Bearbeitung der innovativen Aufgabe werden konkrete Ziele und damit verbundene betriebliche Entwicklungen verfolgt. Die innovative Aufgabe darf zuvor nicht im antragstellenden Unternehmen bearbeitet worden sein.

Bei einer betrieblichen Innovation handelt es sich um eine gezielte Veränderung in einem Unternehmen, in deren Rahmen Produkte, Dienstleistungen und Verfahren (Methoden und Prozesse) erstmalig eingeführt werden und somit Neuigkeitscharakter für das Unternehmen aufweisen.

Wie wird gefördert?

Werkstudierende

Es ist ein monatliches Bruttogehalt der Werkstudentin oder des Werkstudenten in Höhe von mindestens 1.040,00 Euro für eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden zu vereinbaren. Bei einer geringeren wöchentlichen Arbeitszeit, verringert sich auch die Höhe des mindestens zu vereinbarenden monatlichen Bruttogehaltes. Die Förderung wird für die Dauer von mindestens sechs bis maximal zwölf vollen Kalendermonaten gewährt.

Innovationsassistentinnen beziehungsweise Innovationsassistenten

Es ist ein Bruttogehalt der Innovationsassistentin oder des Innovationsassistenten in Höhe von monatlich mindestens 2.750,00 Euro bezogen auf mindestens 38 Wochenstunden vertraglich zu vereinbaren. Bei einer geringeren wöchentlichen Arbeitszeit, verringert sich auch die Höhe des mindestens zu vereinbarenden monatlichen Bruttogehaltes. Die Förderung wird für die Dauer von 12 vollen Kalendermonaten gewährt. Für Beschäftigungen mit einer betrieblichen Innovationsaufgabe aus einem nachhaltigen Bereich kann die Dauer der Förderung bis zu 18 Monate betragen.

Laufzeit

befristet bis zum 30. Juni 2024

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Website der ILB

GRW-G für kleine Unternehmen

Ziel des Programms

Ziel des Programms ist die Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der brandenburgischen Wirtschaft. Durch das Programm werden Arbeitsplätze im Land Brandenburg geschaffen und gesichert.

Gefördert werden Investitionsvorhaben kleiner Unternehmen mit überregionalem Absatzmarkt.

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm GRW-G Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen unterstützt kleine, gewerbliche Unternehmen, einschließlich des Tourismusgewerbes, sofern sie den Primäreffekt erfüllen und nicht aufgrund ihrer Branche von der Förderung ausgeschlossen sind. Die Voraussetzung des Primäreffektes ist erfüllt, wenn mehr als 50 Prozent des Umsatzes in der Betriebsstätte regelmäßig überregional erbracht werden. Gefördert werden mit dem Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen:

  •  Existenzgründer
  •  Tourismusvorhaben
  •  Produktionsbetriebe
  •  Dienstleistungsbetriebe
  •  Handwerksbetriebe

Was wird gefördert?

Das MWAE-Förderprogramm GRW-G Wachstumsprogramm für kleine Unternehmen unterstützt kleine Unternehmen bei folgenden Maßnahmen:

  • Errichtung von Betriebsstätten
  • Ausbau der Kapazitäten einer Betriebsstätte (Erweiterung),
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte unter Marktbedingungen durch einen unabhängigen Investor,
  • Diversifizierung einer Betriebsstätte (neue zusätzliche Produkte),
  • grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens einer Betriebsstätte.

Es werden nur Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben von mindestens 60.000 EUR und höchstens 2,0 Millionen EUR gefördert.

Touristische Vorhaben werden in den Bereichen Gesundheitstourismus in staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten, Rad- und Wassertourismus sowie Vorhaben, die zur Entwicklung innovativer oder zur Ergänzung bereits vorhandener touristischer Produkte beitragen, gefördert.

Die Förderung von Verlagerungsinvestitionen von Berlin nach Brandenburg ist grundsätzlich nicht möglich.

Wie wird gefördert?

Es wird ein anteiliger Zuschuss auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Dabei kann zwischen einem sachkapitalbezogenen und einem lohnkostenbezogenen Zuschuss gewählt werden.

Höchstfördersätze

Die Förderung in den D-Fördergebieten kann bis zu einem Höchstsatz von 20 Prozent für kleine Unternehmen erfolgen. In den C-Fördergebieten kann die Förderung bis zu einem Höchstsatz von 35 Prozent erfolgen. In den an Polen angrenzenden C-Fördergebieten kann ein Zuschlag von 10 Prozent gewährt werden.

Sonstige Beihilfen werden auf den Fördersatz angerechnet.

Laufzeit

Die Richtlinie trat am 1. Januar 2022 in Kraft und endet am 31. Dezember 2023.

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Website der ILB

GRW-G Große Richtlinie

Ziel des Programms

Ziel des Programms ist die Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der brandenburgischen Wirtschaft. Mit dem Programm werden Arbeitsplätze im Land Brandenburg geschaffen und gesichert.

Gefördert werden Investitionsvorhaben von Unternehmen mit überregionalem Absatzmarkt.

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm GRW-G Große Richtlinie unterstützt Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich des Tourismusgewerbes, sofern sie den Primäreffekt erfüllen und nicht aufgrund ihrer Branche von der Förderung ausgeschlossen sind. Gefördert werden vorrangig Investitionen der gewerblichen Wirtschaft in Betriebsstätten im Land Brandenburg, die zu einem Kernbereich der folgenden Cluster gehören:

  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • IKT/Medien/Kreativwirtschaft
  • Optik und Photonik
  • Verkehr/Mobilität/Logistik
  • Ernährungswirtschaft
  • Kunststoffe/Chemie
  • Tourismus
  • Metall

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm GRW-G große Richtlinie unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung der folgenden Projekte:

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Ausbau der Kapazitäten einer Betriebsstätte (Erweiterung)
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte,
  • grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte,
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte unter Marktbedingungen durch einen unabhängigen Investore. Die Übernahme von Unternehmensanteilen gilt nicht als Erstinvestition.

Große Unternehmen können im Rahmen des MWAE-Förderprogramms GRW-G Große Richtlinie nur gefördert werden, wenn es sich um Investitionen in eine neue Wirtschaftstätigkeit nach Art. 2 Nr. 51 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 handelt:

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte,
  • Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre und die von einem Investor erworben wird, der in keiner Beziehung zum Verkäufer steht, sofern die neue Tätigkeit, die mit den erworbenen Vermögenswerten ausgeübt werden soll, nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit wie die vor dem Erwerb in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist. Die Übernahme von Unternehmensanteilen gilt nicht als Erstinvestition.
  • Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit wie die früher in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist.

Ferner sind Investitionen von großen Unternehmen förderfähig, die das Unternehmen in die Lage versetzen, über die nationalen Normen und Normen der EU für den Umweltschutz hinauszugehen oder bei Fehlen solcher Normen den Umweltschutz zu verbessern (Umweltschutzbeihilfen).

Es werden nur Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben von mindestens 100.000 EUR gefördert.

Touristische Vorhaben werden in den Bereichen Gesundheitstourismus in staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten, Rad- und Wassertourismus sowie Vorhaben, die zur Entwicklung innovativer oder zur Ergänzung bereits vorhandener touristischer Produkte beitragen, gefördert.

Die Förderung von Verlagerungsinvestitionen von Berlin nach Brandenburg ist grundsätzlich nicht möglich.

Wie wird gefördert?

Es wird ein anteiliger Zuschuss auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Dabei kann zwischen einem sachkapitalbezogenen und einem lohnkostenbezogenen Zuschuss gewählt werden.

Höchstfördersätze

In den D-Fördergebieten gilt ein Höchstfördersatz von 10 Prozent für mittlere Unternehmen und 20 Prozent für kleine Unternehmen.

In den C-Fördergebieten kann die Förderung bis zu einem Höchstsatz von 15 Prozent erfolgen. Grundsätzlich erfolgt eine Basisförderung in Höhe von 10 Prozent.

Die Erfüllung von Struktureffekten wirkt sich auf die Höhe der Förderung aus.

Für mittlere Unternehmen kann ein Zuschlag von 10 Prozent auf die ermittelten Fördersätze gewährt werden. Für kleine Unternehmen ist ein Zuschlag von 20 Prozent möglich.

In den an Polen angrenzenden C-Fördergebieten kann ein weiterer Zuschlag in Höhe von 10 Prozent gewährt werden.

Laufzeit

Die Richtlinie trat am 1. Januar 2022 in Kraft und endet am 31. Dezember 2023.

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Website der ILB

GRW-Markt International

Ziel des Programms

Ziel des Programms ist die Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit durch Internationalisierung. Weiterhin soll die Innovationskraft und das Wachstum kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) insbesondere bei der Erschließung ausländischer Märkte mit innovativen Produkten gestärkt werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes und des produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes mit Sitz und/oder Betriebsstätte im Land Brandenburg
  • für Vorhaben nach Nummer 2.1 und 2.2 der Richtlinie auch Gruppen von mindestens drei KMU, die sich vertraglich zu einem gemeinsamen Vorhaben ohne externes Netzwerkmanagement zusammengeschlossen haben

Was wird gefördert?

Mit dieser Richtlinie werden folgende Vorhaben gefördert:

  • Aktive Teilnahme insbesondere an international ausgerichteten Messen, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Symposien, Kongressen, Pitchings und virtuellen Formaten der genannten Maßnahmen im In- und Ausland mit produktspezifischer Ausrichtung, sofern diese nicht einem Direktverkauf dienen (Nummer 2.1 der Richtlinie)
  • Aktive Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen, soweit diese im aktuellen gemeinsamen Messeplan der Länder Berlin und Brandenburg ausgewiesen sind (Nummer 2.2 der Richtlinie)
  • Beratungs-/ Coachingmaßnahmen für abgegrenzte und konkret beschriebene Beratungsleistungen, die auf die Qualifizierung der handelnden Personen und/oder Unternehmen zur erfolgreichen Bearbeitung von Fragestellungen im Hinblick auf die Internationalisierung und Markterschließung im Ausland gerichtet sind (Nummer 2.3 der Richtlinie)

Wie wird gefördert?

Gefördert werden die Vorhaben mit einer projektgebundenen Anteilfinanzierung (Zuschuss) wie folgt:

Bei Vorhaben nach Nummer 2.1 und 2.2 der Richtlinie (aktive Teilnahme an Messen)

  • mit bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 15.000 EUR je Einzelmaßnahme
  • mit bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 15.000 EUR je Einzelmaßnahme bei Maßnahmen durch Start-ups oder der erstmaligen Teilnahme an einer Maßnahme nach Nummer 2.1 der Richtlinie

Die Mindesthöhe der zuwendungsfähigen Ausgaben beträgt 3.000 EUR.

Bei Vorhaben nach Nummer 2.3 der Richtlinie (Beratungs-/Coachingmaßnahmen)

  • mit bis zu 50% des zuwendungsfähigen Tagessatzes bei Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als fünf Jahre bestehen
  • mit bis zu 80% des zuwendungsfähigen Tagessatzes bei Start-ups
  • mit 100% des zuwendungsfähigen Tagessatzes für die ersten beiden Beratungs-/ Coachingtage bei einer erstmaligen Förderung des Unternehmens aus dieser Richtlinie

Für Vorhaben nach Nummer 2.3 sind Honorarausgaben mit einem Tagessatz von bis zu 1.000 EUR ohne Reisekosten und sonstige Sachausgaben sowie grundsätzlich ohne Umsatzsteuer zuwendungsfähig. Für den Fall, dass keine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt, ist zusätzlich auch die auf den Tagessatz anfallende Umsatzsteuer zuwendungsfähig.

Der Umfang ist auf höchstens acht Beratungs-/Coachingtage begrenzt. Der Durchführungszeitraum soll im Regelfall sechs Monate nicht überschreiten.

Innerhalb eines Unternehmens können mehrere, voneinander unabhängige Maßnahmen mit grundsätzlich insgesamt bis zu 20 Beratungs-/Coachingtagen je Unternehmen gefördert werden. Sollte im Einzelfall die Anzahl der zulässigen Tage überschritten werden, bedarf es einer gesonderten Begründung der Notwendigkeit.

Laufzeit

befristet bis zum 30. Juni 2024

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Website der ILB

Gründung innovativ

Ziel des Programms

Das Ziel des Programms besteht darin, innovative und sozial-innovative Unternehmen in der Phase ihres Wachstums, das heißt in den ersten drei Jahren nach ihrer Gründung zu fördern und finanziell zu stärken.

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm unterstützt innovativ und sozial-innovativ ausgerichtete, kleine Unternehmen (einschließlich freie Berufe) in den ersten drei Jahren nach ihrer Gründung.

Bei Personen- und Kapitalgesellschaften muss mindestens ein/e Gründer/in als geschäftsführende/r Gesellschafter/in mit einem Unternehmensanteil von mindestens 10 Prozent beteiligt sein. Ein Stimmenanteil einer/eines anderen Gesellschafterin/Gesellschafters, der Satzungsänderungen ermöglicht, ist förderschädlich. Die selbstständige Tätigkeit sollte der Haupterwerb sein. Sofern bei Antragstellung die selbstständige Tätigkeit im Nebenerwerb ausgeübt wird, muss spätestens ein Jahr nach Beginn der Förderung die selbstständige Tätigkeit im Haupterwerb erfolgen.

Der Hauptsitz oder eine Betriebsstätte des Unternehmens muss sich im Land Brandenburg befinden.

Innovative Unternehmen, die keine sozial-innovativen Unternehmen sind, müssen einem der nachstehenden Cluster zuzuordnen sein:

  •  Energietechnik
  •  Gesundheitswirtschaft
  •  IKT/Medien- und Kreativwirtschaft
  •  Verkehr/Mobilität/Logistik
  •  Optik und Photonik
  •  Ernährungswirtschaft
  •  Kunststoffe/Chemie
  •  Metall
  •  Tourismus

Was wird gefördert?

Mit dem MWAE-Förderprogramm Gründung innovativ werden investive und nicht-investive Maßnahmen gefördert, die der Erhaltung oder der Erweiterung eines innovativ oder sozial-innovativ ausgerichteten Unternehmens dienen. Dies sind:

  • investive Maßnahmen wie Anschaffungs- und Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wie zum Beispiel:
    • Maschinen
    • Anlagen
  • nicht-investive Maßnahmen wie technische Beratungs- und Entwicklungsleistungen
  • Personalkosten für neue Arbeitsplätze sowie für geschäftsführende Personen im Angestelltenverhältnis bis zu einem Betrag von 50.000 EUR (Arbeitnehmerbrutto) pro Person und Jahr.

Die Maßnahmen können nur gefördert werden, wenn sie noch nicht begonnen wurden und die Gesamtfinanzierung nachweislich gesichert ist.

Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn kann durch die ILB erteilt werden, wenn dieser im Antrag begründet wird.

Wie wird gefördert?

Die Maßnahme wird gefördert mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von maximal 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben je Unternehmen. Der Zuschuss liegt zwischen 25.000 EUR und 150.000 EUR.

Laufzeit

befristet bis zum 30. Juni 2027

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Website der ILB

Markterschließungsrichtlinie

Ziel des Programms

Ziel des Programms ist die Stärkung der internationalen Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit brandenburgischer kleiner und mittlerer Unternehmen durch die Anbahnung internationaler und grenzüberschreitender Kooperationen und die Öffnung neuer Absatzmärkte im In- und Ausland durch Gemeinschaftsprojekte zur Markterschließung sowie die Vernetzung der Unternehmen zum Ausgleich struktureller Wettbewerbsnachteile durch:

  • Gemeinschaftsprojekte auf internationalen Messen und Ausstellungen im In- und Ausland mit fachspezifischer Ausrichtung
  • Unternehmensreisen im besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesse des Landes Brandenburg
  • Kontakt- und Kooperationsbörsen sowie Netzwerkveranstaltungen im In- und Ausland
  • Workshops und Informationsveranstaltungen im In- und Ausland
  • Digitale oder hybride Formate der aufgeführten Veranstaltungen und Maßnahmen

Wer wird gefördert?

Wirtschaftsnahe nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete und nicht am gewöhnlichen Wirtschaftsleben teilnehmende Institutionen, Verbände oder Branchennetzwerke mit Sitz im Land Brandenburg

Was wird gefördert?

Gefördert werden nach dieser Richtlinie zur Unterstützung von Markterschließungsinitiativen brandenburgischer kleiner und mittlerer Unternehmen folgende Maßnahmen einzeln oder als Teil eines Gesamtkonzeptes zur Markterschließung im In- und Ausland:

  • Gemeinschaftsprojekte auf internationalen Messen und Ausstellungen im In- und Ausland mit fachspezifischer Ausrichtung, sofern diese nicht überwiegend einem Direktverkauf dienen, vorrangig solche, die im Landesmesseplan verzeichnet sind. Der Landesmesseplan wird jährlich vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie für das Folgejahr bestätigt und veröffentlicht.
  • Begleitmaßnahmen zur Unterstützung von Markterschließungsinitiativen brandenburgischer kleiner und mittlerer Unternehmen im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten oder Unternehmensreisen im besonderen gesamtwirtschaftlichen Interesse des Landes Brandenburg.
  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Kontakt- und Kooperationsbörsen sowie Netzwerkveranstaltungen im In- und Ausland, die die Vermittlung und Anbahnung von bedarfsorientierten, individuellen und konkreten Unternehmensgesprächen (B2B) zwischen brandenburgischen kleinen und mittleren Unternehmen und ausländischen Unternehmen zum Ziel haben.
  • Workshops und Informationsveranstaltungen im In- und Ausland zur Motivation und Unterstützung von internationalen Markterschließungsinitiativen brandenburgischer kleiner und mittlerer Unternehmen.

Digitale oder hybride Formate der aufgeführten Veranstaltungen und Maßnahmen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung für ein Projekt beträgt 100 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 195.000 EUR, Zuwendungen für Workshops und Informationsveranstaltungen nach Nummer 2.4 sind begrenzt auf maximal 50.000 EUR.

Zuwendungen für die Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Kontakt- und Kooperationsbörsen sowie Netzwerkveranstaltungen im In- und Ausland nach Nummer 2.3 betragen 75 % der förderfähigen Ausgaben.

Laufzeit

befristet bis zum 31. Dezember 2027

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Website der ILB

ProFIT

Ziel des Programms

Ziel der Förderung ist die Aufrechterhaltung und Erhöhung der Innovationsintensität der brandenburgischen Wirtschaft unter Berücksichtigung der im Rahmen der regionalen Innovationsstrategie des Landes Brandenburg definierten Cluster und deren Masterplänen. Damit verbunden soll die Erhöhung der Anzahl nachhaltiger, neuer oder verbesserter Produkte und Verfahren erreicht werden.

Angestrebt sind insbesondere Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und der Technologietransfer, um die wirtschaftliche Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in Brandenburg zu verstärken und zu beschleunigen. Dabei sind FuE-Aktivitäten auch im Zusammenhang mit unternehmerischen Gründungen und Ansiedlungen, sowie internationale Kooperationen ausdrücklich eingeschlossen.

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm ProFIT unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

Unternehmen

KMU mit ihrem Sitz, mindestens jedoch eine Betriebsstätte, Zweigniederlassung oder Zweigstelle im Land Brandenburg: allein oder im Verbund mit Unternehmen oder Forschungseinrichtung

Nicht-KMU mit ihrem Sitz, mindestens jedoch eine Betriebsstätte, Zweigniederlassung oder Zweigstelle im Land Brandenburg: nur im Verbund mit KMU aus Berlin/Brandenburg und optional einer Forschungseinrichtung

Forschungseinrichtungen

mit ihrem Sitz, mindestens jedoch eine Betriebsstätte, Zweigniederlassung oder Zweigstelle im Land Brandenburg und nur im Verbund mit mindestens einem Unternehmen (KMU) aus Berlin/Brandenburg

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm ProFIT unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhabens (FuE Vorhaben):
    • Phase der industriellen Forschung
    • Phase der experimentellen Entwicklung
  • Markteinführungsvorhaben
  • Durchführbarkeitsstudien
  • Prozess- und Organisationsinnovationen

Folgende Ausgaben sind zuwendungsfähig:

Bei FuE - Vorhaben und Prozess- und Organisationsinnovationen:

  • projektbezogene Personalausgaben
  • Ausgaben für projektbezogene Fremdleistungen
  • projektbezogene Materialausgaben
  • sonstige projektbezogene Einzelausgaben
  • indirekte Ausgaben für industrielle Forschung

Bei Durchführbarkeitsstudien:

  • Aufträge an Dritte

Bei Markteinführungsvorhaben:

  • projektbezogene Personalausgaben
  • Sonstige Einzelausgaben Markt

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird in Abhängigkeit von der Innovationsphase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen gewährt.

Es gelten folgende Höchstfördersätze bezogen auf die zuwendungsfähigen Ausgaben:

  • Phase der industriellen Forschung: 80 %
  • Phase der experimentellen Entwicklung: 60 %
  • Durchführbarkeitsstudien: 70 %

Die Förderhöchstsätze beinhalten den Bonus für KMU und Verbundvorhaben.

Förderung mit Zuschüssen: Die Förderung durch Zuschüsse erfolgt bis zu 3 Millionen EUR je Projekt.

Die Förderung für Unternehmen kann als Zuschuss in der Phase der industriellen Forschung, für Prozess- und Organisationsinnovationen und für Durchführbarkeitsstudien gewährt werden. Forschungseinrichtungen können für die Phasen der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung mit einem Zuschuss gefördert werden.

Förderung mit Darlehen: Die Förderung durch Darlehen beträgt maximal 3 Millionen Euro je Antrag.

Die Phase der experimentellen Entwicklung und die Markteinführung werden grundsätzlich mit zinsverbilligten Darlehen gefördert.

Laufzeit

befristet bis zum 30. Juni 2024

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Website der ILB

Weiterbildungsrichtlinie

Ziel des Programms

Wir unterstützen die Beschäftigung von hochqualifizierten Nachwuchskräften in Brandenburgischen KMU und begünstigen durch den Wissenstransfer betriebliche Innovationen und Wachstum.

Wer wird gefördert?

Bildungsscheck für Beschäftigte

Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg (natürliche Personen).

Weiterbildung in Unternehmen, in Vereinen sowie innerhalb von Trägerinnen bzw. Trägern der Kinder- und Jugendhilfe

Unternehmen, die eine Betriebsstätte im Sinne von § 12 der Abgabenordnung (AO) im Land Brandenburg unterhalten, und Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer, die im Land Brandenburg einkommensteuerpflichtig sind oder eine Betriebsstätte mit mindestens einer oder einem Beschäftigten im Land Brandenburg unterhalten, rechtsfähige Vereine mit Sitz oder einer Außenstelle im Land Brandenburg, öffentliche und freie Trägerinnen bzw. Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz oder einer Außenstelle im Land Brandenburg.

Servicepaket für Ansiedlung, Erweiterung und Umstrukturierung in Unternehmen

Unternehmen, die eine Betriebsstätte im Sinne von § 12 der Abgabenordnung (AO) im Land Brandenburg unterhalten und müssen zum Zeitpunkt der Bewilligung der Beihilfen ihren Sitz, mindestens jedoch eine Betriebsstätte oder Niederlassung im Land Brandenburg haben.

Aufbau von akademischen Weiterbildungsangeboten

Die staatlichen Hochschulen nach dem Brandenburgischen Hochschulgesetz.

Was wird gefördert?

Bildungsscheck für Beschäftigte

Gefördert werden berufliche Weiterbildungsmaßnahmen auf der Grundlage von individuellen Bedarfen.

Weiterbildung in Unternehmen, in Vereinen sowie innerhalb von Trägerinnen bzw. Trägern der Kinder- und Jugendhilfe

Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen zur Kompetenzentwicklung in Unternehmen, in rechtsfähigen Vereinen sowie innerhalb von öffentlichen und freien Trägerinnen bzw. Trägern der Kinder- und Jugendhilfe.

Servicepaket für Ansiedlung, Erweiterung und Umstrukturierung in Unternehmen

Gefördert wird die Teilnahme von Beschäftigten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen auf Basis dargelegter betrieblicher Qualifizierungsbedarfe zur Unterstützung von

  • Ansiedlungsvorhaben neuer Unternehmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Erweiterungsinvestitionen bestehender Unternehmen und der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze oder
  • grundlegenden Umstrukturierungen in den Organisationsstrukturen und bei technischen Anlagen von bestehenden Unternehmen, die der Sicherung gefährdeter Arbeitsplätze dienen.

Aufbau von akademischen Weiterbildungsangeboten

Gefördert wird die Entwicklung und Einrichtung zusätzlicher weiterbildender Studienangebote – Studiengänge oder Studiengangsmodule – an den staatlichen Hochschulen des Landes Brandenburg.

Wie wird gefördert?

Bildungsscheck für Beschäftigte

  • Der Zuschuss beträgt 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und ist auf maximal 3.000 Euro pro Vorhaben begrenzt. Die Mindestförderhöhe beträgt 500 Euro. Eine Förderung kann zweimal pro Kalenderjahr erfolgen. Der Maßnahmebeginn ist entscheidend.

Weiterbildung in Unternehmen, in Vereinen sowie innerhalb von Trägerinnen bzw. Trägern der Kinder- und Jugendhilfe

  • Die Förderung beträgt maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Mindestförderhöhe beträgt 1000 Euro.
  • Eine Förderung kann je Zuwendungsempfangendem zweimal im Kalenderjahr erfolgen. Der Maßnahmenbeginn ist entscheidend.

Servicepaket für Ansiedlung, Erweiterung und Umstrukturierung in Unternehmen

  • Die Höhe der Zuwendung ist gestaffelt nach der Unternehmensgröße gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission: kleine Unternehmen und mittlere Unternehmen bis zu 60 Prozent und große Unternehmen bis zu 50 Prozent. Für die Berechnung der Beihilfenintensität werden die Beträge vor Abzug von Steuern und sonstigen Abgaben herangezogen. Der beantragte Zuschuss muss mindestens 1.000 Euro betragen. Eine Einzelförderung auf Grundlage dieser Förderrichtlinie ist auf maximal 2 Mio. Euro pro Unternehmen bzw. Vorhaben begrenzt.

Aufbau von akademischen Weiterbildungsangeboten

  • Gefördert werden Vorhaben von bis zu 3 Jahren Laufzeit und mit bis zu 150.000 Euro Gesamtausgaben.
  • Die förderfähigen Gesamtausgaben umfassen:
    • die direkten Personalausgaben der Zuwendungsempfangenden und
    • die restlichen Ausgaben, die bemessen werden über eine vereinfachte Kostenoption nach Artikel 56 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2021/1060 in Höhe von 40 Prozent der direkten Personalausgaben nach Buchstabe a).

Laufzeit

befristet bis zum 30. Juni 2024

weitere Informationen

Website der ILB

Programme

Brandenburg GO

Wer wird gefördert?

Existenzgründerinnen und -gründer der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufe innerhalb von 5 Jahren nach Aufnahme der selbständigen Tätigkeit.

Was wird gefördert?

  • Investitionen
  • Betriebsmittel
  • Warenlager
  • Übernahme und Beteiligung

Eine Mitfinanzierung von Investitionen in anderen Bundesländern ist möglich, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land Brandenburg hat und das Vorhaben zur Sicherung /Schaffung von Arbeitsplätzen und der Stärkung der Ertragskraft dient (Brandenburg-Bezug).

Wie wird gefördert?

Finanzierungsart: zinsverbilligtes Darlehen inkl. Bürgschaft in Höhe von bis zu 80 % durch die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH

Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

Darlehensmindestbetrag: mindestens 25.000,00 EUR pro Vorhaben

Darlehenshöchstbetrag: maximal 250.000,00 EUR pro Vorhaben

Auszahlung: 100 %

Laufzeit/Tilgungsfreijahre:

  •  bei 5 Jahren höchstens 1 Tilgungsfreijahre
  •  bis zu 10 Jahren höchstens 2 Tilgungsfreijahren

Zinsbindung: maximal 10 Jahre

Zinsverbilligung: maximal 10 Jahre um bis zu 0,20 % p.a. nominal

Zins- und Tilgungsrhythmus: vierteljährlich nachträglich

Zinssatz: immer aktuell

Bereitstellungsprovision

  • 0,15 % p. M. beginnend 2 Bankarbeitstage und 6 Monate nach Darlehenszusage

Bearbeitungsgebühr für die Bürgschaft

  • einmalig: 1,25 % auf den Darlehensbetrag. Die Bearbeitungsgebühr ist durch den Endkreditnehmer direkt an die BüBa zu bezahlen.

Bürgschaftsprovision

  • laufend: 1,25 % p. a. auf den Darlehensbetrag. Die Bürgschaftsprovision ist durch den Endkreditnehmer direkt an die BüBa zu bezahlen.

weitere Informationen

Website der ILB

Brandenburg-Kredit Gründung

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert mit dem Brandenburg-Kredit Gründung unter der Voraussetzung, dass Sie als Antragsteller sich innerhalb der ersten 5 Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit befinden:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden,
  • Einzelunternehmer oder selbstständig, freiberuflich Tätige,
  • Natürliche Personen.

Was wird gefördert?

  • Investitionen
  • Betriebsmittel
  • Warenlager
  • Übernahme und Beteiligung

Eine Mitfinanzierung von Investitionen in anderen Bundesländern ist möglich, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land Brandenburg hat und das Vorhaben zur Sicherung /Schaffung von Arbeitsplätzen und der Stärkung der Ertragskraft dient (Brandenburg-Bezug).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Eine Förderung folgender Vorhaben ist nicht möglich:

  • Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits begonnener beziehungsweise abgeschlossener Vorhaben
  • Treuhandkonstruktionen
  • Stille Beteiligungen
  • Entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z. B. käuflicher Erwerb)
    • zwischen verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG bzw.die Übernahme des geförderten Unternehmens in einen solchen Unternehmensverbund
    • zwischen Unternehmen und deren Gesellschaftern
    • im Rahmen bzw. infolge von Betriebsaufspaltungen
    • zwischen Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern
    • sowie der Erwerb eigener Anteile
    • und die Umgehungen der vorgenannten Tatbestände (z. B. durch Treuhandgeschäfte)
  • Die ILB schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor. Details können Sie der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe entnehmen (siehe "Formulare / Downloads")
  • Finanzierung des Neubaus von Wohngebäuden. Diese können gegebenenfalls nach Maßgabe der entsprechenden KfW-Förderprogramme gefördert werden
  • Die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ist nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

Darlehenshöchstbetrag: maximal 25 Mio. EUR pro Vorhaben

Auszahlung: 100 %

Laufzeit/tilgungsfreie Jahre: je nach Förderthema:

  • bis zu 2 Jahre endfällig,
  • bis zu 5 Jahre bei höchstens 1 Tilgungsfreijahre,
  • bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 Tilgungsfreijahren,
  • bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren.

Zinsbindung: maximal 10 Jahre

Zinsverbilligung: maximal 10 Jahre um bis zu 0,20 % p.a. nominal

Zins- und Tilgungsrhythmus: vierteljährlich nachträglich

Zinssatz: immer aktuell (siehe "Konditionen für Endkreditnehmer")

Bereitstellungsprovision: 0,15 % p. M. beginnend 2 Bankarbeitstage und 6 Monate nach Darlehenszusage

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Website der ILB

Brandenburg-Kredit Unternehmen

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert mit dem Brandenburg-Kredit Unternehmen unter der Voraussetzung, dass Sie als Antragsteller seit mindestens 5 Jahren am Markt tätig sind:

  •  Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich im Privatbesitz befinden,
  •  Einzelunternehmer oder selbstständig, freiberuflich Tätige,
  •  Natürliche Personen.

Was wird gefördert?

  •  Investitionen
  •  Betriebsmittel
  •  Warenlager
  •  Übernahme und Beteiligung

Eine Mitfinanzierung von Investitionen in anderen Bundesländern ist möglich, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land Brandenburg hat und das Vorhaben zur Sicherung /Schaffung von Arbeitsplätzen und der Stärkung der Ertragskraft dient (Brandenburg-Bezug).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Eine Förderung folgender Vorhaben ist nicht möglich:

  • Umschuldungen und Nachfinanzierung bereits begonnener beziehungsweise abgeschlossener Vorhaben
  • Treuhandkonstruktionen
  • Stille Beteiligungen
  • Entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z. B. käuflicher Erwerb)
    • zwischen verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG bzw. die Übernahme des geförderten Unternehmens in einen solchen Unternehmensverbund
    • zwischen Unternehmen und deren Gesellschaftern
    • im Rahmen bzw. infolge von Betriebsaufspaltungen
    • zwischen Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern
    • sowie der Erwerb eigener Anteile
    • und die Umgehungen der vorgenannten Tatbestände (z. B. durch Treuhandgeschäfte).
  • Die ILB schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor. Details können Sie der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe entnehmen (siehe "Formulare / Downloads").
  • Finanzierung des Neubaus von Wohngebäuden. Diese können gegebenenfalls nach Maßgabe der entsprechenden KfW-Förderprogramme gefördert werden.
  • Die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ist nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

Darlehenshöchstbetrag: maximal 25 Mio. EUR pro Vorhaben

Auszahlung: 100 %

Laufzeit/Tilgungsfreijahre: je nach Förderthema:

  • bis zu 2 Jahre endfällig,
  • bis zu 5 Jahre bei höchstens 1 Tilgungsfreijahr,
  • bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 Tilgungsfreijahren,
  • bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren.

Zinsbindung: maximal 10 Jahre

Zinsverbilligung: maximal 10 Jahre um bis zu 0,20 % p.a. nominal

Zins- und Tilgungsrhythmus: vierteljährlich nachträglich

Zinssatz: immer aktuell (siehe „Konditionen für Endkreditnehmer“)

Bereitstellungsprovision: 0,15 % pro Monat beginnend 2 Bankarbeitstage und 6 Monate nach Darlehenszusage

weitere Informationen

Website der ILB

Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition in den folgenden Branchen:

  • Landwirtschaft (Zinsbonus für Landwirte unter 41 Jahren), Garten- und Weinbau
  • Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft
  • Energieproduktion.

Was wird gefördert?

Mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum fördert die ILB Investitionen in:

  • landwirtschaftlichen Unternehmen
  • die Stärkung der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie forstwirtschaftlicher Unternehmen
  • Vorhaben entsprechend dem Merkblatt "Nachhaltige Investitionen"
  • erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe
  • die Betriebserweiterung wie landwirtschaftliche Nutzfläche, Betriebsmittel, Lieferrechte und Tiere

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum sind folgende Finanzierungen nicht möglich:

  • vor Antragstellung begonnene Maßnahmen
  • Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Umschuldungen (mit Ausnahme von Umschuldungen im Rahmen von Hofübergabeverträgen)

Die ILB schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor. Details können Sie der Ausschlussliste der Landwirtschaftlichen Rentenbank entnehmen (siehe "Formular / Downloads").

Wie wird gefördert?

  • Finanzierungsanteil: bis 100 %
  • Darlehenshöchstbetrag: maximal 5 Mio. EUR je Kreditnehmer und Jahr
  • Auszahlung: 100 %
  • Laufzeit/Tilgungsfreijahre: bis zu 30/3 Jahre
  • Zinsbindung: bis zu 20 Jahre
  • Zinsverbilligung: je nach Förderthema:
    • bis 10 Jahre Zinsbindung um bis zu 0,20 % p.a. nominal
    • mehr als 10 Jahre Zinsbindung um bis zu 0,10 % p.a. nominal
  • Zinszahlung: viertel- oder halbjährlich nachträglich
  • Tilgung: viertel- oder halbjährlich nachträglich
  • Zinssatz: immer aktuell
  • Bereitstellungsprovision: 0,15 % pro Monat ab dem nächsten Monatsersten 5 Monate nach dem Datum der Darlehenszusage

weitere Informationen

Website der ILB

Bürgschaft Klassik

Die Bürgschaftsbank übernimmt Ausfallbürgschaften für kurz-, mittel- und langfristige Kredite aller Art.

Dazu gehören Kredite für Existenzgründungen, tätige Beteiligungen an einem Unternehmen, die Übernahme eines bestehenden Betriebes, die Markteinführung nach Forschung und Entwicklung. Es werden weiterhin verbürgt: Betriebsmittelkredite, Warenlageraufstockungen, Investitionsfinanzierungen, Betriebserweiterung und -verlagerung, Rationalisierungs- oder Modernisierungsmaß- nahmen sowie Avale für Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs-, Anzahlungs- und sonstige Bürgschaften.

Ausgeschlossen ist die Verbürgung von Krediten zur Sanierung eines Unternehmens sowie die Verbürgung bereits gewährter Kredite. Verbürgt werden alle Formen der Kreditfinanzierung wie langfristige Darlehen, Kontokorrentkredite, Festbetragsdarlehen, Einzelavale und Avalrahmenkredite.
Ausfallbürgschaften werden auch für Programmkredite der Förderbanken übernommen.

Betriebsmittelfinanzierungen werden für Unternehmen mit Sitz in Brandenburg begleitet. Bei Investitionsvorhaben können Bürgschaften übernommen werden, sofern sich der Investitionsort in Brandenburg befindet (unabhängig vom Unternehmenssitz).

weitere Informationen

Website der Bürgschaftsbank

Bürgschaft ohne Bank

Das Sonderprogramm erleichtert Unternehmen den Zugang zu Krediten bis zu 400.000 Euro. Dabei übernimmt die Bürgschaftsbank zusammen mit den Kammern weitgehend die Beurteilung des Kreditkonzeptes. Verbürgt werden alle Formen der Kreditfinanzierung für betriebliche Vorhaben wie langfristige Darlehen, Kontokorrent- oder Avalrahmenkredite. Ausgeschlossen sind Sanierungskredite.

Wie erhält man eine Bürgschaft im Programm BoB?
Den Online-Antrag finden Sie hier auf unserer Webseite. Unternehmer können ihren Antrag direkt elektronisch an uns senden. Weitere Unterlagen reicht der Antragsteller nach. Bei Antragstellung ist ein Vorab-Bearbeitungsentgelt von 125 Euro (zzgl. MwSt.) per Giropay/Kreditkarte zu zahlen. Mit der Bürgschaftszusage, die zwei Monate bestehen bleibt, wendet sich der Unternehmer an die Hausbank seiner Wahl, die den zu verbürgenden Kredit gewährt. Die Mitarbeiter der Bürgschaftsbank sind auf Wunsch bei der Suche nach Ansprechpartnern in den Kreditinstituten behilflich.

weitere Informationen

Website der Bürgschaftsbank

Mezzaninefinanzierung

Ziel des Programms

Die Mezzaninfinanzierung hat das Ziel, die Kapitalausstattung etablierter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft im Land Brandenburg mittels beteiligungsähnlicher Investitionen (Nachrangdarlehen) zu stärken.

Wer wird gefördert?

Die ILB finanziert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß geltender EU-Definition der gewerblichen Wirtschaft:

  • die regelmäßig mehr als zwei Jahre bestehen
  • die einen Jahresumsatz von mindestens 300.000 Euro ausweisen
  • die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte im Land Brandenburg haben oder zum Zwecke der Errichtung eines Sitzes oder einer Betriebsstätte im Land Brandenburg
  • die KMU dürfen keine Unternehmen in Schwierigkeiten sein.

Was wird gefördert?

Finanziert werden können Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagegüter sowie Betriebsmittel. Des Weiteren kann der Erwerb von Unternehmensanteilen zwischen unabhängigen Parteien finanziert werden. Bei dem Erwerb von Grundstücken und Gebäuden dürfen maximal 10 % des Darlehensbetrages hierfür verwendet werden.

Wie wird gefördert?

  • Finanzierungsinstrument: Nachrangdarlehen
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 %
  • Darlehensmindest-/-höchstbetrag: ab 100.000 EUR und bis zu 3.000.000. EUR
  • Auszahlungskurs: 100 %
  • Laufzeit: bis zu 10 Jahre
  • tilgungsfrei: flexible Gestaltung
  • Zinsbindung: für die Dauer der Darlehenslaufzeit
  • Zinssatz: in Abhängigkeit vom Geld- und Kapitalmarkt und im Einklang mit der EU-Referenzsatzmitteilung
  • Zinszahlung: vierteljährlich nachträglich
  • Tilgung: vierteljährlich nachträglich
  • Außerplanmäßige Rückzahlung: nach Ablauf von 5 Jahren nach Vollauszahlung ganz oder teilweise
  • Sicherheiten: Sicherheiten müssen nicht gestellt werden

weitere Informationen

Website der ILB

Programme

Bürgschaft Klassik

Die Bürgschaftsbank übernimmt Ausfallbürgschaften für kurz-, mittel- und langfristige Kredite aller Art.

Dazu gehören Kredite für Existenzgründungen, tätige Beteiligungen an einem Unternehmen, die Übernahme eines bestehenden Betriebes, die Markteinführung nach Forschung und Entwicklung. Es werden weiterhin verbürgt: Betriebsmittelkredite, Warenlageraufstockungen, Investitionsfinanzierungen, Betriebserweiterung und -verlagerung, Rationalisierungs- oder Modernisierungsmaß- nahmen sowie Avale für Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs-, Anzahlungs- und sonstige Bürgschaften.

Ausgeschlossen ist die Verbürgung von Krediten zur Sanierung eines Unternehmens sowie die Verbürgung bereits gewährter Kredite. Verbürgt werden alle Formen der Kreditfinanzierung wie langfristige Darlehen, Kontokorrentkredite, Festbetragsdarlehen, Einzelavale und Avalrahmenkredite.
Ausfallbürgschaften werden auch für Programmkredite der Förderbanken übernommen.

Betriebsmittelfinanzierungen werden für Unternehmen mit Sitz in Brandenburg begleitet. Bei Investitionsvorhaben können Bürgschaften übernommen werden, sofern sich der Investitionsort in Brandenburg befindet (unabhängig vom Unternehmenssitz).

weitere Informationen

Website der Bürgschaftsbank

Bürgschaft ohne Bank

Das Sonderprogramm erleichtert Unternehmen den Zugang zu Krediten bis zu 400.000 Euro. Dabei übernimmt die Bürgschaftsbank zusammen mit den Kammern weitgehend die Beurteilung des Kreditkonzeptes. Verbürgt werden alle Formen der Kreditfinanzierung für betriebliche Vorhaben wie langfristige Darlehen, Kontokorrent- oder Avalrahmenkredite. Ausgeschlossen sind Sanierungskredite.

Wie erhält man eine Bürgschaft im Programm BoB?
Den Online-Antrag finden Sie hier auf unserer Webseite. Unternehmer können ihren Antrag direkt elektronisch an uns senden. Weitere Unterlagen reicht der Antragsteller nach. Bei Antragstellung ist ein Vorab-Bearbeitungsentgelt von 125 Euro (zzgl. MwSt.) per Giropay/Kreditkarte zu zahlen. Mit der Bürgschaftszusage, die zwei Monate bestehen bleibt, wendet sich der Unternehmer an die Hausbank seiner Wahl, die den zu verbürgenden Kredit gewährt. Die Mitarbeiter der Bürgschaftsbank sind auf Wunsch bei der Suche nach Ansprechpartnern in den Kreditinstituten behilflich.

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Website der Bürgschaftsbank

Programme

Frühphasenfinanzierung

Ziel des Programms

Die Frühphasenfinanzierung hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen Unternehmen (KU) durch die Übernahme offener Beteiligungen und beteiligungsähnlicher Investitionen zu stärken. Die KU sollen zur Stärkung von Innovationen und intelligentem wirtschaftlichen Wandel beitragen sowie befähigt werden, ihrer Rolle in einem bestimmten Innovationsökosystem gerecht zu werden.

Wer wird gefördert?

Die ILB finanziert mit dem Fonds nicht börsennotierte kleine Unternehmen (KU) gemäß geltender EU-Definition sämtlicher Branchen, die ihren Sitz oder Betriebsstätte im Land Brandenburg haben oder zum Zwecke der Errichtung eines Sitzes oder einer Betriebsstätte im Land Brandenburg. Die Eintragung ins Handelsregister darf höchstens fünf Jahre zurückliegen. Die KU müssen eine technologische Ausrichtung haben und dürfen kein Unternehmen in Schwierigkeiten sein.

Was wird gefördert?

Finanziert werden können Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagegüter sowie Betriebsmittel.

Wie wird gefördert?

Die Finanzierung erfolgt mittels offener Beteiligung und beteiligungsähnliche Investition (Nachrangdarlehen).

Beteiligungsart:

  • In Abhängigkeit von Innovationsgehalt und Region Gesamtfinanzierungsbetrag max. 1,5 Mio. EUR
  • kein Koinvestor erforderlich, gleichwohl wird ein Eigenbeitrag der Gründer bzw. Gesellschafter oder Dritter (wie Business Angel) gewünscht

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Website von Brandenburg Kapital

Wachstumsfinanzierung

Ziel des Programms

Die Wachstumsfinanzierung hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch die Übernahme offener Beteiligungen und beteiligungsähnlicher Investitionen zu stärken. Die KMU sollen zur Stärkung von innovationen und intelligentem wirtschaftlichen Wandel beitragen sowie befähigt werden, ihrer Rolle in einem bestimmten Innovationsökosystem gerecht zu werden.

Wer wird gefördert?

Die ILB finanziert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß geltender EU-Definition sämtlicher Branchen, die ihren Sitz oder Betriebsstätte im Land Brandenburg haben oder zum Zwecke der Errichtung eines Sitzes oder einer Betriebsstätte im Land Brandenburg. Die KMU dürfen kein Unternehmen in Schwierigkeiten sein.

Was wird gefördert?

Finanziert werden können Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagegüter sowie Betriebsmittel. Des Weiteren kann der Erwerb von Unternehmensanteilen unterstützt werden.

Wie wird gefördert?

Die Finanzierung erfolgt mittels offener Beteiligung und beteiligungsähnliche Investition (Nachrangdarlehen).

Mindestinvestment: i. d. R. nicht unter 300.000 EUR

Höchstinvestment: 6.000.000 EUR, Minderheitsbeteiligung 

Beteiligungsart:

  • in Verbindung mit einem privatem unabhängigen Koinvestor unter gleichen Bedingungen
  • Basis der Finanzierung ist der Unternehmenswert
  • Beteiligungsähnliche Investitionen (Nachrangdarlehen)

weitere Informationen

Website von Brandenburg Kapital

High-Tech GründerFonds

Der HTGF ist ein Venture Capital Investor für innovative Technologien und Geschäftsmodelle. Wir unterstützen erfolgreich die besten Gründerinnen und Gründer, deren Ideen ganze Industrien revolutionieren können und das Leben der Menschen verbessern. Von der Gründung bis zum Exit. 

Als Seed-Investor haben wir bereits über 700 Start-ups aus den Bereichen Industrial Tech, Digital Tech sowie Life Sciences und Chemie finanziert. Wir haben mehr als 170 Exits realisiert, darunter auch Börsengänge. Wer mit uns gründet, hat einen erfahrenen Partner an seiner Seite.

Dabei arbeiten wir als Public Private Partnership eng und erfolgreich mit Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen zusammen.  Zu unseren Fondsinvestoren gehören mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen und Konzerne. Ihnen bieten wir Zugang zu innovativen Start-ups und Technologien, Einblicke in den Dealflow und Kontakte in unser internationales Netzwerk. 

weitere Informationen

Website des HTGF