Unternehmensberatung

„Da ist guter Rat teuer!“ – eine Redewendung, die jeder vermutlich schon einmal gehört hat. Aber das muss nicht sein.

Insbesondere als Existenzgründer*in und junges Unternehmen sieht man sich häufig neuen Fragen und Themen der eigenen Unternehmensführung gegenübergestellt. Das bundesweite Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ kann bei der Bewältigung und Beantwortung der Fragen unterstützen.

Förderung von Unternehmensberatungen für KMU

Sowohl Existenzgründende als auch bestehende kleine und mittlere Unternehmen können sich von qualifizierten Expertinnen und Experten beraten lassen. Gefördert werden Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Um unternehmerische Entscheidungen vorzubereiten, müssen Beratungen konzeptionell durchgeführt und dokumentiert werden. Konzeptionell beinhaltet

  • eine am Beratungsauftrag orientierte Analyse der Situation des Unternehmens,
  • die Benennung der ermittelten Schwachstellen und
  • darauf aufbauend konkrete betriebsindividuelle Handlungsempfehlungen mit detaillierten Anleitungen zur Umsetzung in die betriebliche Praxis

unter Bezugnahme auf die Gleichstellungsperspektive, Aspekte der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung sowie der ökologischen Nachhaltigkeit. 

Die Maßnahme ist als Einzelberatung durchzuführen. Seminare, Workshops oder Gruppenveranstaltungen werden nicht gefördert.

Förderhöhe

Der Zuschuss bemisst sich nach den von der Beraterin oder dem Berater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Die förderfähigen Beratungskosten betragen maximal 3.500 Euro. Die Zuschusshöhe richtet sich nach den förderfähigen Beratungskosten sowie dem Standort der beratenen Betriebsstätte.

Der Zuschuss beträgt für Betriebsstätten in der Region Potsdam 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 2.800 Euro (Geltungsbereich der neuen Bundesländer mit Regionen Lüneburg und Trier, ohne Land Berlin und Region Leipzig)

Je Antragsteller*in können innerhalb der Geltungsdauer der Förderrichtlinie mehrere in sich abgeschlossene Beratungen gefördert werden, jedoch insgesamt nicht mehr als zwei pro Jahr und maximal fünf innerhalb dieser Richtliniendauer.

Weitere Informationen

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Eine der Leitstellen prüft den Antrag vorab und informiert den Antragsteller oder die Antragstellerin über das Ergebnis. Erst dann darf ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.